5. Spieltag

Sonntag, 20.08.2017
Spvgg Quierschied - SV Mettlach2:1 (2:1)
Die Fußballer des SV Mettlach haben am Sonntag in der Saarlandliga ihre zweite Niederlage in Folge kassiert. Vor 300 Zuschauern musste sich der SV beim neuen Tabellenvierten Spvgg. Quierschied mit 1:2 (1:2) geschlagen geben. „Wir haben uns durch eine kurze Phase der Unaufmerksamkeit selbst um einen möglichen Punktgewinn gebracht“, ärgerte sich SV-Trainer Christoph Gläsner.
Was er damit meinte: Sieben Minuten vor der Pause führte seine Elf mit 1:0 und war gut im Spiel. Doch dann konnte sich Mettlach bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr vom Druck des Gegners befreien – und fing sich die beiden spielentscheidenden Gegentreffer. Nach einer Flanke köpfte Patrick Nickels das Leder in der 38. Minute erst zum 1:1 ins Netz. Sekunden vor dem Pausenpfiff verlor Mettlach dann in der eigenen Hälfte den Ball, und Quierschieds Sascha Schaum konnte nur noch mit einem Foul gebremst werden. Den fälligen Freistoß zirkelte Janosch Scherer aus spitzem Winkel zum 2:1 für die Sportvereinigung ins Netz.
Vor den beiden Treffern für die Gastgeber hatten die Besucher eine ausgeglichene erste Hälfte gesehen – und das, obwohl Mettlach auf zwei Leistungsträger verzichten musste: Offensiv-Akteur Andreas Becker stand mit Oberschenkelproblemen ebenso nicht zur Verfügung wie Kapitän Patrick Heinz. Auch bei ihm zwickte der Oberschenkel.
In der zehnten Minute gab es nach einem Zweikampf zwischen SV-Akteur Patrick Abrusnikow und Quierschieds Mexhit Kadrija einen umstrittenen Elfmeter für die Gastgeber. Mettlachs Schlussmann Damir Becker parierte aber. Vier Minuten danach gingen die Gäste in Führung: Julian Scholler drückte eine Hereingabe von Alexander Eckert zur Mettlacher Führung ins Netz.
Nach den beiden Gegentreffern kurz vor der Pause gehörte Mettlach der zweite Durchgang. Der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen. Chancen dafür waren da: Ein abgefälschter Distanzschuss von Fabian Theobald ging knapp vorbei, und bei zwei Kopfbällen von Scholler zeigte Quierschieds Torwart Benedikt Schmitt tolle Paraden.
(Quelle: Saarbrücker Zeitung 22.08.2017)